Französischer Luxus: Privatjet Dassault Falcon 7X

Die traditionsreiche Flugzeugschmiede MD (Marcel Dassault) war während des Kalten Krieges vor allem für den französischen Beitrag zu den weltweiten Luftstreitkräften bekannt: Die Mirage-Jets wurden schnell zur Legende. Seit vielen Jahren allerdings ist Dassault mit der “Falcon”-Reihe in der Riege der Business Jet-Anbieter vertreten. Mit großem Erfolg, der vor allem auf Verlässlichkeit und langer Lebensdauer der Flieger basierte.

Seit der Einführung im Jahr 2005 hat das Flaggschiff der Falcon-Flotte allerdings noch einmal ganz neue Maßstäbe gesetzt: Die Dassault Falcon 7X ist mit einer Reisegeschwindigkeit von 900 km/h nicht nur so schnell wie viele weit größere Jets – mit einer Reichweite von 11.000 km fliegt sie auch noch enorme Strecken. Reisen von Kontinent zu Kontinent im Privatjet: Die Falcon 7X macht´s möglich.

Platz, Komfort und High-Tech

Mit einem außergewöhnlichen Flügeldesign und drei Maschinen überzeugt die Maschine auf der technischen Seite. Piloten wie Fluggäste sind von den Flugeigenschaften des Luxusfliegers begeistert – und zwar ganz unabhängig davon, ob die Maschinen als Business-Jet eingesetzt werden, mit einer Standardbestuhlung von 14 Sitzen… oder als luxuriöser Privatjet mit Sonderausstattung. Mit Ausnahme eines Schwimmbads ist an Bord fast alles möglich. Esstisch, Küchenzeile, Schlafzimmer, edler Holzschreibtisch mit kompletter Büroausstattung, Dusche, das alles verbunden mit komfortabel großen Fenstern, die dem Inneren der Maschine jeden Anschein von Enge nehmen.

Der Flug mit der Falcon 7X ist in jedem Fall ein einzigartiges Erlebnis, für das zumindest die Besitzer allerdings auch tief in die Tasche greifen müssen. 40 – 50 Millionen Dollar kosten die Maschinen, eine Crew von mindestens drei Personen ist notwendig: Zwei Piloten und eine Person Cabin Crew sind das Minimum. Wer an Bord ausgefallen speisen, eine Massage in Anspruch nehmen oder hart arbeiten möchte, wird vermutlich mehr Personal benötigen.

Wer fliegt mit dem Privatjet?

Dassault selbst verkündet immer neue Erfolgsgeschichten. Glaubt man dem Unternehmen, ist die Falcon 7X auch in der weltweiten Rezession ein Verkaufsschlager geblieben.

Das muss nicht erstaunen. Wichtige Absatzmärkte sind die oberen Zehntausend – und das weltweit. Erst im Oktober 2010 eröffnete das Verkaufsbüro in Beijing in China seine Arbeit, und auch in Indien gibt es seit kurzem Dassault-Vertretungen. Im furiosen Aufstieg dieser neuen Wirtschaftsmächte gibt es immer mehr Superreiche, die sich den Luxus eines eigenen Jets gönnen. Schlagzeilen machte die Falcon 7X vor kurzem, weil auch FIFA-Chef Sepp Blatter zu ihren eifrigen Nutzern gehört.

Im Linienbetrieb findet man das Dassault-Flaggschiff bislang allerdings nicht. Wer mit PanAm inneramerikanische Routen fliegt, kann Glück haben: Hier sind Dassault Falcon im Einsatz. Allerdings auch hier nur ältere Modelle – nicht die luxuriöse Falcon F7.