Hubschrauber charter

Wer einen Hubschrauber chartern möchte, der hat die Qual der Wahl. Die Auswahl solcher Charteranbieter ist schier grenzenlos. Das Wichtigste ist einen Anbieter zu finden, der jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet, den passenden Hubschrauber für Ihre Anforderungen und Wünsche hat und nicht zu vergessen, auch zu günstigen Preisen anbietet. Auch sollte man darauf achten, das der Startplatz nicht allzu weit entfernt ist, um eine weite Anreise zu vermeiden.

Wofür kann man einen Helikopter chartern?
– Foto und Film:
Um perfekte Luftaufnahmen machen zu können, sollte der Helikopter über ein passendes Kamerasystem verfügen. Auch ist es wichtig, dass der Helikopter so ruhig wie möglich über dem gewünschten Gebiet schweben kann, um in Ruhe seine Aufnahmen machen zu können. Je nach Wunsch, sollte es möglich sein, sowohl aus der Seitentür als auch im Anflug auf ein Gebäude oder eine Fläche zu Filmen.


– Lastentransport:
Hierfür ist ein Transporthubschrauber und ein äusserst erfahrener Pilot notwendig. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten Güter mit einem Hubschrauber zu transportieren, zum einen als Außenlast und zum anderen als Innenlast. Bei der Außenlast hängt das Transportgut an einem Haken außerhalb des Hubschraubers, wobei die Distanz vom Aufnehmen der Last bis zum Ort des Ablegens entscheidend ist. Am besten ist es, wenn das Material so nah wie möglich an den Zielort gefahren werden kann, damit sich der Einsatz des Hubschraubers auf einen Radius von 500 Metern beschränken kann. Bei der Innenlast wird die Fracht im Inneren des Helikopters transportiert. So können die Teile auf schnellstem Weg zum Zielort gelangen.
– Personentransfer:
Hier kann man entspannt zu seinem nächsten Termin fliegen oder seine Geschäftspartner direkt aufs Firmengelände fliegen lassen. Dabei ist man mit einem Hubschrauber nicht auf Flughäfen oder Flugplätze angewiesen. Bei einem Shuttleflug wird man direkt vor der Haustür abgeholt und dann direkt am Ziel wieder abgesetzt, somit ist man zeitlich viel flexibler, als wenn man von Fahrplänen oder Verkehrsaufkommen abhängig ist.
– Katastrophenhilfe:
Hierbei braucht man einen leistungsfähigen Hubschrauber und sehr erfahrenes Personal. Natürlich gibt es unterschiede zwischen den einzelnen Katastropheneinsätzen. Bei Hochwasser müssen nicht nur Sandsäcke per Helikopter ins Hochwassergebiet transportiert werden, sondern auch Personen oder Tiere mithilfe einer Winde gerettet werden. Bei einem Waldbrand muss mit Schwerlasthubschraubern geflogen werden, da durch die hohen Temperaturen und des dadurch entstehenden Sauerstoffmangels die Leistungen der Turbinen abfallen. Außerdem muss der Hubschrauber stark genug sein, um genügend Wasser aufzunehmen und über dem brennenden Gebiet abwerfen zu können. Nach einem Sturm oder Erdbeben kann man schwer zugängliche Bereiche nur aus der Luft erreichen. Dabei ist es völlig egal, ob Material oder Personen befördert werden müssen.
– Rundflug:
Auch bei einem Rundflug ist der Vorteil eines Helikopters, dass er nicht auf einen Flugplatz angewiesen ist, sodas man ihn direkt vom Firmensitz oder von Zuhause aus starten kann.

Was sollte man beachten?
Das Wichtigste ist es, vorher die vielen verschiedenen Anbieter von Charterhelikoptern zu vergleichen. Denn leider gibt es auch hier, wie in fast allen Bereichen, schwarze Schafe. Sehr gut ist es, wenn es über den Anbieter schon Bewertungen gibt, denn je mehr zufriedene Kunden er schon hat, umso sicherer kann man sein das er seriös ist.

Flugzeugcharter Services in Deutschland

Der Markt für Flugzeugcharter Services, d.h. für Geschäftsreiseflugzeuge, ist am grössten in den USA mit 70% aller stationierten Flugzeuge dieser Art, gefolgt von Europa mit 11% und Südamerika mit 8%. In Deutschland ist der Markt wachsend und sehr nachfragestark. Dies äusserte sich unlängst darin, dass 2008 eine Messe nur für dieses Segment seine Pforten öffnete, die “Business Aviation World”, und mit der “German Business Aviation Association” gibt es auch einen Verband der Unternehmen dieser Branche.

Grundsätzlich gibt es drei Modelle für Geschäftsreiseflugzeuge:
a) ein eigenes Flugzeug. Hier besitzt ein Unternehmen ein oder mehrere eigene Flugzeuge und beschäftigt Piloten und zahlt nicht nur die Anschaffung, sondern auch die laufenden Kosten. Einige Firmen unterhalten sogar einen eigenen Werksflugbetrieb (Würth GmbH, Volkswagen AG, BASF, BMW, Thyssen Krupp u.a.)
b) Executive Business Charter: Hier wird ein Flugzeug inklusive Besatzung für einen bestimmten Flug gemietet. Die Kosten werden zumeist in Euro pro Flugstunde berechnet.
c) Fractional Ownership: In Anlehnung an Time-Sharing Modelle kauft ein Unternehmen oder eine Person einen Anteil an einem Flugzeug in Form von Flugstunden, in denen er über das Flugzeug verfügen kann.

Alle drei Modelle gibt es auch in Deutschland, wobei Unternehmen durchaus auch mehrere Formen gleichzeitig nutzen. Auch die grossen Fluggesellschaften, wie beispielsweise die Lufthansa, bieten diesen Service in Form des Executive Business Charters an. Die Kosten sind dabei in etwa so hoch wie bei einem Business Class-Ticket, jedoch mit höherer zeitlicher und örtlicher Flexibilität, weil Business Jets im Normalfall kleiner als grosse Verkehrsmaschinen sind und daher auch auf Regionalflughäfen starten und landen können. Auch ist üblicherweise eine schnellere Abfertigung und hohe Diskretion gesichert. Die Preise pro Stunden unterscheiden sich vor allem nach Flugzeuggrösse und reichen von rund 1.750 Euro pro Flugstunde für eine kleine Maschine (bspw. Typ Citation Mustang) über 3.000 Euro für mittlere Jets (z.B. Learjet 45XR oder 60XR) bis zu 7.500 Euro für eine Gulfstream. Auch grosse Boings können natürlich gechartert werden; die Preise werden hier individuell ausgehandelt. Hinzu kommen Zusatzkosten wie bspw. Catering, Start- und Landegebühren u.ä.

Anbieter in Deutschland sind unter anderem: ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH, ACS Germany, AERO-DIENST GmbH & Co. KG, Aerowest GmbH, Air Alliance Express AG&Co KG, Air Traffic GmbH – Executive Jet Service, Arcas Aviation GmbH & Co. KG, Chapman Freeborn Airmarketing GmbH, DC Aviation GmbH, EBAS International GmbH, ExecuJet Europe GmbH, HAPAG-LLOYD Executive GmbH, Jeppesen GmbH, JET EXECUTIVE International Charter GmbH & Co. KG, Lowa Corporation, NetJets Europe GmbH, Private Wings Flugcharter GmbH, ProAir Aviation GmbH, Triple Alpha Luftfahrt GmbH, Vibro-Air Flugservice GmbH & Co. KG.

Fast alle o.g. Unternehmen bieten Charter Services an; die NetJets Europe GmbH hingegen ist ein ausgewiesener Anbieter für Fractional Ownership.