Leerflug (Empty Leg) – Was ist ein Leerflug und worin bestehen die Vorteile?

Immer dann, wenn ein Flugzeug mit Passagieren oder auch im Cargo Bereich ein Ziel anfliegt und die Passagiere oder die Fracht am Zielort abliefert, handelt es sich in den meisten Fällen um einen sogenannten Oneway-Flug, Empty Leg oder Leerflug.

Leerflug / Empty Leg

Damit ist für den Fluganbieter erst die halbe Strecke belegt. Das bedeutet, dass diese Passagiere mit diesem Flugzeug nicht den Rückflug oder Weiterflug zu einem anderen Zielort antreten werden, sondern ihre Buchung bezog sich allein auf eine Flugstrecke. Wenn das Flugzeug wieder zurück an den Heimatflughafen fliegen möchte oder zu einem Weiterflug an einen anderen Ort ansetzt, stellt sich die Frage der Auslastung und Belegung neu.

Ergibt es sich dabei, dass das Flugzeug keine hundertprozentige Auslastung aufweisen kann, oder zum Teil gar keine Auslastung auf dem Rück- oder Weiterflug möglich ist, kann es sogar zu einem sogenannten Leerflug kommen oder in der Fachsprache auch „Empty Legs“ genannt. Das bedeutet, dass das Flugzeug leer, ohne Passagiere und ohne Fracht diesen Rück- oder Weiterflug bestreiten muss. Die Konsequenzen für die Flugbetreiber und –veranstalter, die sich daraus ergeben: Ein Leerflug verursacht einen totalen Einnahmeverlust und nur Kosten, ohne irgendeine Gegenfinanzierung. Ein Leerflug wird zumeist aus der Mischkalkulation „finanziert“.

Was im LKW-Frachtverkehr ebenso ein Problem darstellt, ist vom Kostenaufwand im Flugverkehr deutlich höher angesiedelt. Viele Flugveranstalter gehen seit Jahren mit diesem Problem so um, dass sie diesen Leerflug dadurch vermeiden, indem sie mit besonders günstigen Konditionen für eine Belegung und Buchung werben. Während zuerst spezielle Broker sich dieser Belegung von Rückflügen und der dadurch einhergehenden Vermeidung von Leerflügen oder „Empty Legs“ annahmen, und diese Plätze günstig zu verkaufen suchten, gehen die Veranstalter seit etlichen Jahren mit dieser Situation aggressiv um und treten selber mit diesem Angebot auf den Markt.
Kunden, die einen solchen Rück- oder Weiterflug buchen und damit zur Vermeidung von Leerflügen sorgen, können oftmals eine Kostenersparnis von nahezu 75% für diese Flüge erhalten. Das bedeutet, dass die Flugveranstalter lieber 25% des ursprünglichen Reisepreises für diese Flugroute einnehmen, als gar keine Einnahmen zu verzeichnen. Somit ergibt sich eine klassische Win-Win-Situation: alle Beteiligten, Flugbetreiber, als auch Passagiere profitieren davon.
Nach wie vor gelingt es allerdings nicht, Medienberichten zufolge, dass die Flugbetreiber alle Leerflüge vermeiden, denn etwa 40% der Flüge müssen immer noch als sogenannte „Empty Legs“ verbucht werden. Der Grund dafür liegt zumeist in der Frequenz der angebotenen Flüge, denn die Zielgruppe, die als Kunden in diesem Segment in Frage kommt, schätzt die Flexibilität und Exklusivität eines solchen Fluges, doch gerade diese kann mit so einem Flug oftmals nicht gewährt werden.

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Zitat des Tages

NZ: Mister O‘Leary, wie sind Sie nach Nürnberg gekommen – mit einem Linienflug oder im Privatjet?

Michael O‘Leary: Ich bin mit einer Ryanair-Maschine, einer Boeing 737, gekommen. Wir sind eine Billigairline – wir haben keine Privatmaschinen. Aber im Winter lassen wir einige Maschinen am Boden, das macht es leichter, sich mal für einen Tag ein Flugzeug zu schnappen und verschiedene Termine zu absolvieren.

Via Nordbayern.de

Flughafen Abholen Jetzt Noch Einfacher

Wer kennt nicht das Problem mit dem Abholen von Freunden oder Verwanten vom Flughafen. Entweder ist man zu frueh und muss im Airport Parking teures Geld bezahlen oder man ist zu spaet und bekommt den Aerger zu spueren.

Eine neue Iphone Applikation soll hier Abhilfe schaffen: Justlanded.com. Einfach Flugnummer eingeben und das System berechnet mittels der Phone Geolocation wann man sich auf den Weg machen muss.

Sollte der Flug nun storniert oder zu frueh landen, so kann man beruhigt auf dem Telefon kurz nachschauen. Bei Privatjets wird dies natuerlich weitaus schwieriger.

Jetlag

Jeder der schon mal einen Jetlag erlebt hat, der sollte sich diese Infographik einmal anschauen. Um Vorwegzunehmen…was hilft ist a. Viel Wasser trinken b. Versuchen zu schlafen c. Alkohol zu vermeiden und sich d. Decke, Kissen usw. im Jet zu Nutze machen anstatt sich e. dem Internet bzw. Online Entertainment Programm zu widmen.

 

via Mattkursmark.com

Tiefflieger

Jeder von Euch kennt solche Szenen von Youtube Videos mit Autos, einem Fahrrad oder einem Schlitten. Einen Tiefflieger dieser Sorte haben auch wir hier bei Jet-chartern noch nicht gesehen. Es handelt sich hier um einen FMA IA 63 Pampa Jet:

KLM Meat and Seat

Meat and Seat – Wieder eine neue Idee von KLM

Das älteste Luftfahrttransportunternehmen der Welt, mit Zentrale in den Niederlanden, konnte in der Vergangenheit schon mehrfach mit innovativen und cleveren Ideen für ein junges und aufgeschlossenes Publikum begeistern. Zwar beschränkt sich das neue Konzept bisher lediglich auf deren so genanntes KLM-Drehkreuz, aber wenn es sich als erfolgreich erweisen wird, dann soll es auf weitere Netze ausgeweitet werden.

Die Rede ist von einer neuen Kontaktmöglichkeit, die momentan noch lediglich mit Facebook und dem Karrierenetzwerk LinkedIn verbunden ist. Mit deren Hilfe können die Passagiere innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen bis 48 Stunden vor Flugbeginn sozusagen ihren Sitznachbarn während der Reise auswählen. Auf den Flugrouten von Amsterdam-Schiphol nach San Francisco, sowie von New York nach Sao Paulo ist es den Nutzern der Internetcommunities möglich, für den gebuchten Flug ein eigenes Profil zu verlinken. Darin kann jeder nach eigenem Belieben persönliche Daten und Informationen einspeisen. Anhand der somit veröffentlichten Profile ist es also im Vorfeld des Fluges möglich, die potenzielle Reisegesellschaft kennen zu lernen.

Wenn den Angaben aus den Umfragen eines Reiseveranstalters glauben zu schenken ist, dann könnte diese neue Strategie der Königlichen Luftfahrtgesellschaft ein sensationeller Clou werden. Denn vielen Passagieren ist ein angenehmer Sitznachbar im Flieger ausgesprochen wichtig. Und nicht wenige Fluggäste halten auch nach der Reise noch längeren und intensiveren Kontakt zueinander. Somit besteht die Möglichkeit, via Internet vor dem eigentlich anonymen und überraschenden Treffen im Flieger einen möglichen Sitznachbarn schon etwas kennen zu lernen. Durch die Profile können Gemeinsamkeiten und Interessen verglichen werden. Somit bietet sich die Möglichkeit, sich auszutauschen oder gar zu treffen. Wie viele und welche Informationen von sich preis gegeben werden, kann dabei ganz persönlich entschieden werden. Auf jeden Fall ermöglicht “Meat and Seat”, zumindest theoretisch, eine vielversprechende Aussicht, während eines langen Fluges eine ausgesprochen angenehme Gesellschaft genießen zu können.

Das mit Air France fusionierte niederländische Unternehmen ist bereits bekannt für seine originellen und inspirierenden Ideen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf soziale Interaktion anhand moderner Kommunikationsmedien gelegt. Ziel ist es dabei, eine Firmenidentität zu schaffen, die sich über die eigenen, potenziellen Kunden definiert, weil sie sich mit den Ideen und der offenen Art des Unternehmens gern verbunden fühlen. Die zunehmende Routine des Linienfluges wird durch individuelle Mitgestaltungsmöglichkeiten aufgefrischt und verschafft dem Aufenthalt während eines langen Reiseweges eine kreative und inspirierende Note. Ein Konzept, mit dem die Fluggesellschaft vielleicht direkt den Zahn der Zeit ihres Zielpublikums treffen kann.

Flug Verfolgen

Fuer jeden den es einmal interessiert: Man kann mittlerweile Flüge ganz gut verfolgen und die Flugstrecke online anschauen. Für Privatjets funktioniert dies leider nicht immer, jedoch hier einige Seiten die das tranken erlauben. Ist ganz interessant zu sehen wo und wie die Flugzeuge und Jets runtergehen.

Flightaware.com trackt alle grossen Flugliniien und erlaub auch Live Flugtracking. Sehr interessant.
Service ist auch in mehreren Sprachen, so dass auch Leute, die nur deutsch sprechen, damit klarkommen.

Flightstats.com bietet einen ähnlichen Service an. Flugdaten mit Landkarte. Jetrouten sind jedoch hier weniger vertreten, d.h die meisten Privatjets werden nicht getrackt.

Auch kann man z.B. Notlandungen ganz gut verfolgen. So sieht das im Graph aus:

In Zahlen sieht die Notlandung so aus: