Fünf Jet-Beschreibungen

<strong>Adam A700</strong>

Der Adam A700 ist ein Very Light Jet oder auch Super Light Jet, der auf einer Tiefdeckenauslegung basiert. Dabei wird das Geschäftsflugzeug zweistrahlig betrieben. Diese zwei Strahlentriebwerke finden jeweils hinten links sowie rechts an der Zelle ihren Platz. Der A700 des Herstellers Adam Aircraft Industries erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 630 km/h. Mit der Länge von 12,38 m, der Spannweite von 13,41 m sowie der Höhe von 2,89 m gehört der Jet zur Kategorie der Mini-Jets. Die Reichweite, die beim Adam A700 vorliegt, beträgt circa 2.590 km. Das Flugzeug verfügt über acht Sitzplätze.

<strong>Cessna Citation Mustang (C510)</strong>

Der Cessna Citation Mustang ist des weiteren auch als C510 bekannt und wird vom Unternehmen Cessna hergestellt. Der C510 ist mit zwei Strahlentriebwerken ausgerüstet und gehört zur Flugzeugfamilie Citation, wobei dieser Jet der kleinste der Gruppe ist. Auf der 3026 kg Leerlast können weitere 544 kg genutzt werden. Am schnellsten ist der Jet mit seinen 630 km/h unterwegs, die er bei Topwerten erreicht. Die Startstrecke, die der C510 zum Anflug benötigt, beträgt etwa 948 Meter und die der Landepiste 725 Meter. Das Flugzeug ist 12,37 m lang.

<strong>Eclipse 500</strong>

Der Eclipse 500 ist ein Super Light Jet, der im Juni des Jahres 2006 seine erste Zulassung erlangte. Das vom US-amerikanischen Unternehmen Eclipse Aviation hergestellte Flugzeug erreicht eine Spannweite von 11,6 m. Die Länge des Jets liegt bei gerade einmal 10,2 m, was den Eclipse 500 zu einem Mini-Jet macht. Auf einer üblichen Langstrecke ist das Fluggerät mit durschnittlichen 528 km/h unterwegs. Bei Topspeed geht diese km/h-Zahl jedoch auf 685 km/h rauf. Der Basispreis des Jets liegt im deutschen Euro bei etwa 1,67 Mio. Euro. Je nach Konfiguration können zwischen drei bis fünf Personen im Jet Platz nehmen.

<strong>Embraer Phenom 100</strong>

Der Embraer Phenom 100 wird vom brasilianischen Unternehmen Embraer hergestellt. Der erste Flug mit dem Super Light Jet fand am 26. Juli des Jahres 2007 statt. Neben den bis zu zwei Piloten finden auch weitere vier bis sechs Passagiere Platz im Flugzeug. Dessen Länge liegt bei 12,82 m, dessen Spannweite bei 12,3 m und dessen Höhe bei sogar 4,35 m. Insgesamt ergibt dies eine Flugfläche von 18,76 m2. In der maximalen Einsatzhöhe von 12.500 m ist der Jet mit einer Reisegeschwindigkeit von 509 km/h unterwegs.

<strong>Honda HA-420 HondaJet</strong>

Der Honda HA-420 HondaJet ist ein Geschäftsreiseflugzeug der bekannten Honda Aircraft Company, die diesen Very Light Jet herstellt. Dabei ist der Jet zugleich der erste des Hersteller. Betrieben wird das Flugzeug mit zweistrahligen Getrieben. Neben den Piloten gibt es Platz für bis zu fünf Passagiere. Mit den 4,10 m in der Höhe, den 12,70 m in der Länge und den 12,22 m in der Spannweite gehört der Jet zu der Kategorie Mini-Jet. Das Flugzeug kann eine Höchstgeschwindigkeit von 778 km/h erreichen und fliegt in einer Reiseflughöhe von 12.900 m.

<strong>Piperjet PA-47</strong>

Der Piperjet PA-47 war ein geplantes Projekt des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Piper Aircraft, welches mittlerweile eingestellt wurde. Wegen seines geringen Gewichts und der kurzen Maße wurde der Piperjet PA-47 zu den Very Light Jets zugeordnet. Der erste Flug mit dem Jet fand im Jahr 2008 statt. Nach diesem Erstflug am 30. Juli waren allerdings weitere Testflüge geplant, um statische Belastungsversuche durchzuführen. Im Jahr 2011 begann der Hersteller damit, die erste Flugzelle herzustellen. Der weitere Bau sollte im Oktober selbigen Jahres folgen. Im selben Jahr gab das Unternehmen allerdings bekannt, dass das Projekt auf unbestimmte Zeit eingestellt werden würde aufgrund von fehlendem Geld und Zeit.

Mitsubishi MRJ Jets Bekanntmachung

Auch Mitsubishi steigt mehr und mehr in die Privatjetindustrie ein und gibt Ihre neueste Regional-Jetreihe bekannt.

Mehr als 5000 Regionaljets sind geplant und man versucht speziell mit dem geringen Verbrauch in dem Jetmarkt zu platzieren.

Mitsubishi MRJ

Das digitale Flightdeck:

MRJ Flightdeck

Mitsubishi MRJ Jet Video:

Mitsubishi MU 300

MItsubishi Regional MU 300 JetsDer Mitsubishi MU 300 Jet ist ein sogenannter Tiefdecker. Diese Flugzeuge haben an ihrer unteren Rumpfseite die angeordneten Tragflächen. Die untere Seite der Tragflächen ist gleich mit der des Flugzeugrumpfes. Bei kleinen Maschinen mit einem geringen Querschnitt führen die Tragflächen unter dem Rumpf entlang. Somit wird ein Platzverlust verhindert. Fliegt ein Tiefdecker in der Nähe des Bodens, tritt ein stärkerer Bodeneffekt auf als bei den sogenannten Hochdeckern, die eine ähnliche Tragflächenweite aufweisen. Grund dafür ist die Bodennähe der Tragflächen bei Tiefdeckern. Dadurch kann sich die Landung verlängern, und somit ist eine lange Landebahn erforderlich. Ein Tiefdecker kann leichter konstruiert werden, da das Flügelgewicht in Bodennähe unmittelbar auf das Fahrwerk drückt und der Rumpf entlastet bleibt. Somit hat sich dieser Flugzeugtyp fest in der Luftfahrt etabliert.

Mitsubishi brachte den MU 300 mit der Bezeichnung MU 300 Diamond auf den Markt, der als Nachfolgemodell des veralteten MU-2 Jets konstruiert wurde. Das erste Flugzeug dieser Baureihe startete im Sommer des Jahres 1978. Eine weiterentwickelte Maschine mit der Bezeichnung Diamond 2 startete dann im Jahre 1984. Der Antrieb bestand aus zwei Strahltriebwerken. Nach dem Bau dieses Modells wurden die Rechte an die Tochtergesellschaft Beechcraft von Raytheon veräußert. Diese erlangte im Frühjahr des Jahres 1985 die Lizenz für das nachfolgende Modell mit Namen Beechjet 400. Ausgeliefert wurde das Flugzeug dann im Jahre 1986 mit zwei Strahltriebwerken und weiteren Modifikationen.

Im Jahre 1990 wurde das Modell Beechjet 400A gebaut. Die Reichweite war weitaus größer, und das Modell verfügte über ein erhöhtes Startgewicht, ein EFIS Cockpit sowie eine gehobenere Innenraumausstattung.

Die US Airforce erhielt in den Jahren 1992 bis 1997 ebenfalls einige Maschinen dieses Typs mit der Bezeichnung Jayhawk, welche als Flugzeuge zur Pilotenschulung dienten und auch für diesen Zweck konstruiert wurden. Weiterhin wurden Flugzeuge des Typs Beechjet 400T an die japansiche Luftwaffe ausgeliefert.

Im Jahre 1993 wurden die Hawker-Jets der British Aerospace von der Raytheon-Gesellschaft übernommen. Das Modell Beechjet 400 erhielt nun die Bezeichnung Hawker 400. Das neue Modell dieses Flugzeugtyps war nun die Hawker 400XP. Auch hier fanden noch diverse Überarbeitungen statt, bis im Jahre 2008 das Modell der Hawker 450XP entstand und auf den Markt gebracht wurde.

Westwind I Business Jet

Der Westwind I ist ein zweistrahliger Jet für Geschäftskunden der israelischen Firma Israel Aircraft Industries (IAI).

Der Mitteldecker verfügt über Platz für 7 bis 10 Personen und hat in der zuletzt gebauten Version eine Reichweite von bis zu 4430 km.

Westwind I

Historische Entwicklung
Das Ur-Design der Westwind I stammt von der amerikanischen Firma Aero Design and Engineering Company, die später in Aero Commander umbenannt wurde. Als eine Variante der Aero Commander Produkt-Linie mit Doppelpropeller-Antrieb, ging das Flugzeug 1965, damals noch unter dem Namen „Aero Commander 1121 Jet Commander“, in Produktion.

Mit der Übername der Firma Aero Commander durch North American Rockwell stand der Jet Commander in hausinterner Konkurrenz zum Sabreliner Geschäftskundenjet von Rockwell. Aus diesem Grund wurden die Rechte zur Produktion des 1121 Commander in Jahr 1968 an die Firma Israel Aircraft Industries verkauft, die den Jet, nach einigen Modifikationen, als Modell 1123 Westwind produzierte.

Die von Aero Commander unter der Bezeichnung 1121 Commander produzierten Modelle wurden von zwei General Electric CJ610-1 Motoren mit jeweils 12700 N Leistung angetrieben. Später konnten auch CJ610-5 Antriebe mit je 13100 N geordert werden. Von diesen Varianten wurden 120 Stück produziert.

In Folge der Weiterentwicklung wurden von Aero Commander die modifizierten Versionen 1121A und 1121B lanciert, von denen 11 und 19 Stück gebaut wurden.

Vom weiterentwickelten Modell 1122 wurden nur 2 Prototypen gebaut. Die wesentlichen Merkmale dieser Reihe fanden sich dann aber im von IAI produzieren Modell 1123 Westwind wieder.
Wesentliche Änderungen zum 1122 Modell waren die um 0,51 Meter verlängerte Kabine und die Ausrüstung mit stärkeren CJ610-9 Motoren, die eine Leistung von je 14000 N abgaben. Zur internen Stromversorgung wurde bei diesem Modell eine Microturbo Saphir III Einheit verbaut. Von dem Modell 1123 Westwind wurden 36 Stück gebaut.

Aktuelle Typen
Mit dem seit 1976 produzierten Modell 1124 Westwind wurden als Antrieb zwei Garrett TFE731-3-1G Turbofan-Turbinen eingeführt. Die Leistung wuchs damit auf zwei mal 16500 N.

Namentliche Einordnung
Die bei IAI in der Westwind-Produktlinie gebauten Jets der Reihen 1123 und 1124 werden heute mit dem Zusatz Westwind I bezeichnet. Ab dem Modell 1124A hat IAI die Bezeichnung Westwind II etabliert.
Unter der Bezeichnung 1124N Sea Scan war eine für maritime Einsätze optimierte Version im Programm.

Technische Daten
Durch die fortwährenden Modifikationen der Westwind Modelle wird im Folgenden der technische Stand der zuletzt ab 1980 produzierten Westwind II-Jets genannt. Insgesamt wurden zwischen 1970 und 1987 244 Westwind I- und Westwind II-Maschinen gebaut.

Länge: 15,93 m
Spannweite: 13,65 m
Startgewicht: 10660 kg
Reisegeschwindigkeit: 723 km/h
Reichweite: 4430 km

Bombardier C Series Jets

Der kanadische Flugzeughersteller Bombardier Aerospace befindet sich momentan in der späten Entwicklungsphase für eine neue Mittelstreckenflugzeug-Serie, die voraussichtlich im ersten Quartal 2015 erscheinen soll.

Mit der neuen C Serie will Bombardier sein Sortiment an Passagierflugzeuge erweitern, dass momentan beim CRJ900, mit einer Kapazität von 90 Sitzplätzen, seine Grenzen erreicht.
Die Kapazität der Bombardier C Serie wird, je nach Ausführung, von 100 bis 149 Sitzplätzen reichen. Die C Serie wird es in zwei verschiedenen Ausführungen geben:

Bombardier CS100
Bombardier CS300

Während die CS100 35 Meter lang sein wird und eine Kapazität von 110 Personen hat, wird die CS300 38,7 Meter lang sein und 130 Passagiere transportieren können. Dabei handelt es sich um die Standardvarianten, die mit Hilfe des veränderten Sitzabstandes auf die jeweiligen Anforderungen der Airlines angepasst werden können. Zusätzlich soll es die beiden Varianten auch in der Langstreckenvariante (ER) geben, die eine zusätzliche Reichweite von bis zu 1400 km zulässt.

Fahrgestell

Der Kaufpreis liegt bei der CS100 bei ca. 52,4 Mio. US-$ (ca. 39,1 Mio. €), während der Kaufpreis für die CS300 59,1 Mio. US-$ (ca. 44,1 Mio. €) betragen soll. Im direkten Vergleich mit Airbus ist die C Serie teurer (Vergleichspreis A318: 44,9 Mio. US-$) und wird es so schwer im Konkurrenzkampf haben.
Aktuell gibt es für sämtliche Modelle der C Serie 187 feste Bestellungen und 146 Optionen. Die Zukunft dieser Serie hängt davon ab wie schnell Bombardier es schafft die Marktreife zu erreichen.

Die Entwicklung der C Serie reicht bis ins Jahr 2004 zurück und ist von vielen Fehlschlägen und Verzögerungen gezeichnet. Die erfolglose Herstellersuche für ein passendes Triebwerk führten dazu, dass die Entwicklung erst 2007 wieder ernsthaft vorangetrieben wurde, nachdem Pratt & Whitney Canada zusagten ein neues Triebwerk für die C Serie zu entwickeln. Kundenmangel war das zweite große Anfangsproblem, dass die Entwicklung verzögerte. Bis zum Jahr 2007 war es Bombardier nicht gelungen Kunden für die neue Serie zu gewinnen. Erst nach der beschlossenen Triebwerksentwicklung war Lufthansa 2008 die erste Airline, die 60 Flugzeuge des Typs CS100 bestellte, bzw. dafür eine Absichtserklärung unterzeichnete.

Mittlerweile kämpft Bombardier wieder mit Problemen, die weitere Verzögerungen nach sich ziehen. Probleme mit der Board-Software, sowie Lieferschwierigkeiten der Zulieferer, führten dazu, dass der Jungfernflug schon mehrere Male verschoben werden musste, zuletzt Ende Juli.

Sabre 40 Business Jet

Der Vorläufer des Sabreliner Business Jets, ist der militärische Kampfjet F-86, der erste Pfeilflügel-Jet aus den USA, entwickelt und hergestellt von der North American Aviation Inc..
Nachdem die Produktion des F-86 im Jahre 1956 eingestellt worden war, erschien ein neuer, zweiter Jet, der Nachfolger des F-86 sozusagen, noch im selben Jahr am amerikanischen Flughimmel, der T-39. Dieser T-39 Sabre Jet, galt als Antwort auf die Nachfrage der U.S. Air Force, im Rahmen Ihres Utility Trainer Experimental (UTX) Programms, ein multifunktionelles militärisches Flugzeug zu konzipieren. Als sogenannter Mehrzweck-Jet wurde er von der U.S. Navy und U.S. Marine, sowohl als Personentransport- als auch als Gefechtsbereitschaftstrainingsflugzeug eingesetzt. Seine Ähnlichkeit mit dem Tragflügel und Heck des alten F-86 Kampfjets, verlieh Ihm letztendlich den Namen „Sabreliner“.

Screen Shot 2013-07-04 at 7.25.43 AM
Ein Prototyp der zivilen Ausgabe des T-39, welcher unter der Modelversion NA-265 lief, flog zum ersten Mal am 16. September 1958, 2 Jahre nachdem sich die North American Aviation Inc. weitere Aufträge der T-39 Jets sichern konnte.

Der Sabreliner 40 ist das erste und kleinste Model einer Reihe von Sabreliner Business Jets. Zuerst wurde der Prototyp noch von zwei General Electric YJ85 Turbo-Jet Motoren angetrieben, später jedoch ersetzt durch Pratt & Whitney JT12 Turbomotoren. Dies war der erste Business Jet, weltweit, mit doppelten Antriebsmotoren. Nach der Einführung dieses Models, im Jahre 1962, erhielt der Sabre 40 im darauffolgenden Jahr seine FAA (Federal Aviation Administration) Zertifizierung und somit wurde er als erster Business-Jet seiner Art nun auch in der zivilen Luftfahrt zugelassen. Die allerersten Sabre 40 hatten lediglich 2 seitliche Kabinenfenster, jedoch besaßen sie schon damals Ihre eigene unverkennbare Form, die Tränenform.
Die zivile Produktionsversion, oder auch die 40-er Serie, entsprach zwar immer noch im wesentlichen dem Prototyp, wurde aber etwas verfeinert mit einer höheren Geschwindigkeit (Mach 0.8 zertifiziert) und einer geräumigeren Kabine, die Platz an 11 Passagieren bot. Den ersten Sabreliner 40 (Typ NA265-40 oder NA282), der S/N 282-001 von 1963, angetrieben von zwei JT12A-6A oder -8 Motoren, ist auch unter dem Namen „Sabre One“ bekannt.
Der Sabreliner 40 hat dieselben hervorragenden Eigenschaften, die schon der T-39 besaß. Seine Sicherheit und Zuverlässigkeit, sowie seine Leistung und Flugqualitäten, werden sogar heute noch gerühmt.
Seine maximale Geschwindigkeit liegt bei 810 Km/h; die verbrauchsgünstige Dauergeschwindigkeit bei 743 Km/h. Die maximale Flughöhe beträgt 45,000 Fuß. Vollgetankt kann er bis zu 3240 Km fliegen. Dimensionen: Spannweite 13,61 Mt., Länge 14,30 Mt., Höhe 4,88 Mt., und Flügelfläche 31,8 m2. Gewicht: 5102 Kg leer; beim takeoff max. 9150 Kg.

1968 wurde die Produktion des 40-er Models eingestellt. Vier weitere Modelle, längere Versionen mit größeren Kabinen, wie zum Beispiel die 60-er Serie folgten (zertifiziert im April 1967).
1972 hat man die Produktion der 40-Serie mit dem Model Sabre 40A (S/N 282-098) wieder aufgenommen. Dieses Mal mit drei seitlichen Kabinenfenstern, Model 75 Flügeln, verbesserten Systemen und mit 2 General Electric CF700 Turbofans.
1974 hat Rockwell International (Fusion North American 1973) das letzte Model 40 ausgeliefert, der S/N 282-137, insgesamt wurden also 137 Sabre 40 und Sabre 40A, zwischen Oktober ´63 bis September ´74, gebaut. Die komplette Sabreliner Produktion wurde 1981 eingestellt.

Der Sabre One, der allererste der 40-er Serie, der S/N 282-001, wird noch als Corporate Jet genutzt und zwar von der Sabreliner Corporation in Perryville, südlich von St. Louis, USA. (Verkauf der Sabreliner Sparte von Rockwell 1983.)

Westwind I Business Jet

Der Westwind I ist ein zweistrahliger Jet für Geschäftskunden der israelischen Firma Israel Aircraft Industries (IAI).

Der Mitteldecker verfügt über Platz für 7 bis 10 Personen und hat in der zuletzt gebauten Version eine Reichweite von bis zu 4430 km.

Historische Entwicklung
Das Ur-Design der Westwind I stammt von der amerikanischen Firma Aero Design and Engineering Company, die später in Aero Commander umbenannt wurde. Als eine Variante der Aero Commander Produkt-Linie mit Doppelpropeller-Antrieb, ging das Flugzeug 1965, damals noch unter dem Namen ?Aero Commander 1121 Jet Commander?, in Produktion.

Mit der Übername der Firma Aero Commander durch North American Rockwell stand der Jet Commander in hausinterner Konkurrenz zum Sabreliner Geschäftskundenjet von Rockwell. Aus diesem Grund wurden die Rechte zur Produktion des 1121 Commander in Jahr 1968 an die Firma Israel Aircraft Industries verkauft, die den Jet, nach einigen Modifikationen, als Modell 1123 Westwind produzierte.

Die von Aero Commander unter der Bezeichnung 1121 Commander produzierten Modelle wurden von zwei General Electric CJ610-1 Motoren mit jeweils 12700 N Leistung angetrieben. Später konnten auch CJ610-5 Antriebe mit je 13100 N geordert werden. Von diesen Varianten wurden 120 Stück produziert.

In Folge der Weiterentwicklung wurden von Aero Commander die modifizierten Versionen 1121A und 1121B lanciert, von denen 11 und 19 Stück gebaut wurden.

Vom weiterentwickelten Modell 1122 wurden nur 2 Prototypen gebaut. Die wesentlichen Merkmale dieser Reihe fanden sich dann aber im von IAI produzieren Modell 1123 Westwind wieder.
Wesentliche Änderungen zum 1122 Modell waren die um 0,51 Meter verlängerte Kabine und die Ausrüstung mit stärkeren CJ610-9 Motoren, die eine Leistung von je 14000 N abgaben. Zur internen Stromversorgung wurde bei diesem Modell eine Microturbo Saphir III Einheit verbaut. Von dem Modell 1123 Westwind wurden 36 Stück gebaut.

Aktuelle Typen
Mit dem seit 1976 produzierten Modell 1124 Westwind wurden als Antrieb zwei Garrett TFE731-3-1G Turbofan-Turbinen eingeführt. Die Leistung wuchs damit auf zwei mal 16500 N.

Namentliche Einordnung
Die bei IAI in der Westwind-Produktlinie gebauten Jets der Reihen 1123 und 1124 werden heute mit dem Zusatz Westwind I bezeichnet. Ab dem Modell 1124A hat IAI die Bezeichnung Westwind II etabliert.
Unter der Bezeichnung 1124N Sea Scan war eine für maritime Einsätze optimierte Version im Programm.

Technische Daten
Durch die fortwährenden Modifikationen der Westwind Modelle wird im Folgenden der technische Stand der zuletzt ab 1980 produzierten Westwind II-Jets genannt. Insgesamt wurden zwischen 1970 und 1987 244 Westwind I- und Westwind II-Maschinen gebaut.

Länge: 15,93 m
Spannweite: 13,65 m
Startgewicht: 10660 kg
Reisegeschwindigkeit: 723 km/h
Reichweite: 4430 km

Was kostet es einen Privatjet zu mieten?

Wer geschäftlich oft große Entfernungen in kurzer Zeit zurücklegen muss und diese Woche noch nicht weiß, wo es ihn nächste Woche hinverschlägt, dem kann es Probleme bereiten, mittels des öffentlich angebotenen Flugverkehrs rechtzeitig und bequem an sein Ziel zu gelangen. In diesem Fall kann es ratsam sein, sich einen Privatjet zu mieten.

Privatjet mieten
Ein Privatjet hat viele Vorteile. Der Kunde braucht sich nicht an das beschränkte Angebot der Flughäfen anzupassen, sondern passt den Flug an seine individuellen Bedürfnisse an. Der Privatjet wartet auf seine Kunden, wenn sie zu spät kommen, fliegt außerhalb der üblichen Zeiten und landet genau dort, wo man es will, selbst wenn dieses Ziel von dem Ausgangsflughafen normalerweise gar nicht angeflogen wird. Doch da hinter jedem Privatflug die organisatorische und handwerkliche Leistung vieler Menschen steckt, hat jeder Privatjet seinen Preis.
Die Kosten für einen Privatjet lassen sich nicht pauschalisieren. Sie steigen, je größer der Jet ist und je länger der Flug dauert. Grundsätzlich setzt sich der Gesamtpreis für einen Privatjet stets aus zwei Komponenten zusammen: Der Flugpreis pro Stunde, der für den Anbieter des Jets die Kosten für Personal, Wartung und Kraftstoff abdeckt, sowie variablen Kosten. Bei variablen Kosten handelt es sich hauptsächlich um Start- und Landegebühren, die von den benutzten Flughäfen eingefordert werden.

Der Vergleich lohnt sich
Selbst bei den kleinsten Flugzeugen, wie zum Beispiel der Cessna, kostet eine Flugstunde bereits deutlich mehr als 1.000 Euro. Mittelgroße Flugzeuge für bis zu acht Personen kosten im Schnitt 2.500 bis 3.500 Euro pro Stunde. Große Flugzeuge haben besseren Komfort, können über zehn Passagiere transportieren und weite Strecken ohne Zwischentanken fliegen, sind jedoch mit 6.000 bis 7.000 Euro doppelt so teuer wie die mittelgroßen Privatjets.
Doch dies sind nur grobe Richtlinien, von denen die einzelnen Anbieter in der Praxis weit abweichen können. Aufgrund dieser Unterschiede sollte ein interessierter Kunde, sofern er die Zeit hat, viele Anbieter miteinander vergleichen.

Ein Beispiel:
Ein Flug von Köln nach London, ohne Rückflug, für 5 Personen. Die Flugzeit beträgt, je nach Flugzeugtyp, zwischen knapp einer Stunde oder rund eineinhalb Stunden.
Ein Anbieter (in diesem Fall www.aviaton-broker.com) bietet unterschiedlich große Privatjets, deren Preise zwischen 3.700 und 16.650 Euro variieren.
Ein anderer Anbieter (www.sophistic-air.com) bietet die gleichen Flugzeugtypen an, jedoch deutlich teurer: Der kleine Turboprop kostet hier schon 4.255 Euro, der große Heavy-Jet 19.147 Euro.
Ein dritter Anbieter (www.callajet.de) hat gerade Flüge nach London im Angebot. Dort kostet es für bis zu zehn Personen nur 2.990 Euro.

Augen auf für zusätzliche Dienstleistungen
Wer nicht zwingend auf das billigste Angebot angewiesen ist, der kann und sollte sich auch danach erkundigen, was die einzelnen Anbieter an sonstigen Dienstleistungen anbieten. Während das Catering an Bord bei fast allen Angeboten bereits im Preis enthalten ist, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Anbieter sich beispielsweise auch um die Buchung eines angemessenen Hotels kümmert oder dafür sorgt, dass bei der Ankunft am Zielflughafen das persönliche Taxi schon bereitsteht. Manche Anbieter können bei der Planung ganzer Urlaubs- oder Geschäftsreisen helfen und geben ihrem Kunden so die Möglichkeit, sich auf Wichtigeres zu konzentrieren.

Discount Business Jet – HA-420 HondaJet

Ob man bei Privatjets von Discounts sprechen kann, ist nicht immer klar. Der Honda HA 420 Jet kostet ledigliche $4.5 Millionen Dollar und fliegt um die 600 Stundenkilometer schnell. Ausgestattet ist der Jet mit 2 HF120 turbofan Motoren.

Auch wenn der Preis fuer Normalbuerger erschreckend scheint, so ist er im Gegensatz zum Gulfstream, der ca. $14 Millionen kostet, im unteren Preissegment.

n

Cessna Citation Latitude Flugzeug

Im Bereich der Business Flieger ist Cessna wieder einmal ein konstruktives Meisterstück gelungen. Mit der für 2016 angekündigten Citation Latitude soll ein weiterer Schritt Richtung Perfektion getan werden.


Schaut man sich die Maße und das Modell nur flüchtig an, springt dennoch der neu entwickelte Rumpf ins Auge, der nun der breiteste in der gesamten Citation Reihe ist. Nutzer der älteren Modelle beklagten oft Platzmangel. Dieses Problem nahm man sich bei Cessna an und reagierte prompt. Die Innenkabinenkonstruktion kann ohne zu übertreiben revolutionär genannt werden. Mit einer Höhe von 1,83 Meter, einer Länge von 8,38 Meter und einer Breite von 1,95 Meter schafft die neue Latitude Platz für acht Passagiere mit ausreichend bequemen Komfort. Eine zusätzliche Couch sorgt für den entsprechenden Sitzluxus, wobei die eigentlichen Sitze ebenfalls einem ergonomischen Makeover unterzogen wurden. Eine kleine Bordküche sorgt für die exquisite Verköstigung der reisenden Geschäftsleute. Ein wahres Highlight ist aber zweifelsohne das Kabinenmanagementsystem CLARITY. Über einen Touchscreen, der an jedem Sitz angebracht ist, können Licht-, Klima- und Entertainmenteinheiten kontrolliert und geregelt werden. Ohne Problem lassen sich selbstverständlich Smartphone, Laptop oder Tablet-PC in das System integrieren und einwandfrei bedienen. Über Gepäckstauraum wurden bisher noch keine Daten veröffentlicht. Jedoch befinden sich an den Kabinenbordwänden Sideboards, die als Ablage für Getränke und Laptop genutzt werden können.
Das neuartige Cockpit System Intrinzicᵀᴹ bietet dem Piloten eine übersichtlichere Bedienung der Maschine und ein natürliches Flugerlebnis. Das Sicherheitssystem Garmin G5000 lässt sich über vier Touchscreens parallel steuern und garantiert eine erhebliche Entlastung des Piloten. Große Landschaftsdisplays dienen außerdem dazu, Wetterverhältnisse und andere Begebenheiten frühzeitig und detailliert zu erkennen.
Auch die Maschine wurde mit zahlreichen Neuerungen ausgestattet, was vor allem durch die bemerkenswerten Flugstrecken der Citation Latitude verdeutlicht wird. Angetrieben durch 2 PW306D-Triebwerke (Pratt&Whitney Canada) kommt die Latitude auf über 4.200 Meter Flugweite, non-stop. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 820 km/h, die bisher gemessene Dienstgipfelhöhe bei 13.716 Meter.
2016 steht jedenfalls klar im Stern der neuen Cessna Citation Latitude und wird neue Wege für Business Flieger einschlagen. Es ist gerade das Verhältnis von Komfort und Leistungsstärke, was den Erfolg der neuen Cessna bringen wird. Tradition und Zukunftsvision bilden eine perfekte Symbiose.