Boeing Business Jets

Boeing ist einer der weltweit größten Flugzeug Hersteller. Nicht nur Flugzeuge auch Satelliten und Militärtechnik produziert das Unternehmen Boeing.
Am 10. März 1910 war die Welt bereit für die Gründung der Firma Boeing in Seattle. Der erste Flug einer gefertigten Maschine der Firma Boeing fand ebenfalls in Seattle statt.


Boeing entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem wirklich großen Konzern, der auch während des Zweiten Weltkrieg die Produktion nicht einstellte.
William E. Boeing der Gründer der Firma konnte sein Unternehmen auch nach dem Ausscheiden im aktiven Geschäft, bis in das Zeitalter der Moderne des letzten Jahrhunderts hineinwachsen sehen. Er erlebte von der Pionierzeit der Flieger, bis ins Jet-Zeitalter diese rasante Entwicklung.
Der heutige Konzern ist auch im Bereich der Business Jets aktiv.

 
Einen Business Jet entwickelt keine Firma der Welt nebenbei. Schon bei der Auslieferung von Serienmaschinen, wie zum Beispiel einer Boeing 747, muss der Gesamte Arbeitsablauf individuell geplant werden. Dies kommt durch die unterschiedlichen Wünsche der verschiedenen Airlines, also die Wünsche der Endkunden zustande.
Wenn Sie sich die Bilder der luxuriösen und immer individuell gestalteten Boeing Business Jets ansehen, werden Sie leicht ahnen können, dass dies eine extrem hohe Anforderung an alle beteiligten Gewerke stellt. Diese heute erhältlichen Business Jets sind alles andere als eine Serienfertigung. Jedes Flugzeug muss von einem Team der zuständigen Ingenieure separat geplant werden. Sie können auf den Bildern, die Sie auf der Boeing Website finden ableiten, dass diese Art des Reisens nicht für jedermann möglich ist.
Innerhalb der Boeing Business Jets kann man, alle Wohnbereiche die auch in einem Modernen Haus vorhanden sind, erleben. Duschkabinen sind, wie sie Wissen eigentlich in Häusern fest installierte. Doch auch solche Herausforderungen sind keine Unmöglichkeiten für die Ingenieure der Firma Boeing.


Die moderne Kommunikation ist für den Reisenden in diesen Flugzeugen ebenfalls gesichert. Muss man im Linienflug sein Mobiltelefon abschalten und ist nicht erreichbar, so stehen den Reisenden im Business Jet alle Möglichkeiten zu kommunizieren offen. Wer in diesen Varianten von Flugzeugen reist, kann auch mehrere Geschäftspartner oder Vertraute mit sich reisen lassen. Es sind Konferenzabschnitte in den Flugzeugen integriert. Auch wenn die Reise über viele Zeitzonen hinweggehen sollte, braucht sich der Reisende keine Sorgen machen. Es sind ebenfalls Ruhezonen integrierbar. Man kann, wenn man will, auch einen eigenen Schlafraum konzipieren lassen.
Die Boeing Business Jets werden in vielen verschiedenen Flugzeugtypen und unterschiedlichen Varianten angeboten.
Die Boeing 747-8VIP ist das Flaggschiff unter den Business Jets. Mit einer Spannweite von fast 69 Metern gehört die Maschine auch ohne Zweifel zu einem der größten Flugzeugtypen der Welt. Die Maschinen werden als Business Jet Ausführung in verschiedene Wohnbereiche gegliedert. So ist es möglich einen Eingangsbereich, Esszimmer und eine oben erwähnte Ruhezone mit Bett zu integrieren. Für einen Reisenden in diesen Maschinen sind sicher die Umstellungen der Zeitzonen eine größere Stressbelastung als die Reise selbst. Es ist in diesen Maschinen durchaus möglich, sehr bequem innerhalb weniger Stunden, mit den nötigen Tankstopps um den ganzen Globus zu reisen. Die Boeing Business Jets sind eine höchst komfortable Möglichkeit die Welt zu bereisen und das, ohne auf Annehmlichkeiten und seine Privatsphäre zu verzichten.

Krankentransport via Jet

Immer wieder sind Krankentransporte, die als Flüge organisiert werden, im Gespräch. Wenn auch meistens für kurze Strecken der Hubschrauber als Einsatzmittel bekannt ist, ist tatsächlich der Jet, also das Düsenflugzeug das von Rettungsärzten favorisierte Transportmittel, wenn längere Strecken zurückgelegt werden müssen.


Eine große Anzahl von Menschen werden durch den Einsatz via Jet als Krankentransport jedes Jahr beispielsweise von einem Urlaubsgebiet oder aus einer Gegend wo Deutsche tätig sind mit einer kaum geeigneten oder nicht ausreichenden medizinischen Versorgung in eine entsprechende Klinik gebracht. Dieser Krankentransport via Jet bietet gerade auf langen Strecken, wo der Einsatz eines Rettungshubschraubers schon wegen der Entfernung nicht geeignet wäre, einen lebenswichtigen und rettenden Dienst. Bei solchen Einsätzen im Jet können besonders ausgebildete Rettungsärzte mit einer entsprechenden Ausrüstung den Kranken Patient, je nach Strecke teilweise nonstop, also ohne der Notwendigkeit des Auftankens, zu dem Ort der geeigneten medizinischen Versorgung und Behandlung fliegen. Je länger die Flugstrecke ist, umso sinnvoller ist der Einsatz solcher Rettungsflieger. Durch die Ausstattung solcher Jets ist bereits am Bord des Flugzeugs eine Erstversorgung möglich, die oft entscheidend ist.
Der einzige Nachteil solcher Einätze ist, dass ein derartiges Flugzeug natürlich eine geeignete Landebahn benötigt und nicht wie ein Rettungshubschrauber zum Beispiel auf dem Dach eines Krankenhauses landen kann. Es wird also immer ein entsprechender Zubringer in Form eines Krankenwagens oder Hubschraubers zum nächstgelegenen Flughafen, zumindest aber zu einer geeigneten Landebahn benötigt.
Spezialisierte Unternehmen in diesem Bereich erledigen schnell und zuverlässig alle Formalitäten, wenn ein Auslandsflug nötig ist.
Aber auch für den Eiltransport von Blutkonserven, Organe oder Medikamente ist der Transport via Jet der oft rettende Einsatz für das Leben des Patienten. Immer dort, wo es um den schnellen Einsatz sowie um das Leben von Menschen durch Verkürzung des Transports geht, ist der Krankentransport via Jet die richtige und manchmal auch einzig mögliche Entscheidung.
Der Krankentransport via Jet ist mit einer intensivmedizinischen Ausstattung versehen, was die Stabilität des Patienten sicherstellt und den Krankentransport erst in dieser Form möglich macht.

Der Preis für einen derartigen Krankentransport via Jet ist von mehreren Faktoren wie eingesetztes Flugzeug, Route und der anwesenden Ärzte abhängig. Die Kosten werden gegebenenfalls von speziellen Auslandsreisekrankenversicherungen übernommen.

Embraer Legacy 500

Ein neues Geschäftsreiseflugzeug kommt vom brasilianischen Hersteller Empresa Brasileira de Aeronáutica S.A:

 

 

 

Die zweistrahlige Legacy 500 fliegt in einer Reihe mit den vergleichbaren Typen Learjet 45, Raytheon Hawker 800 und Cessna Citation Excel.
Embraer ist Produzent dreier Busines-Jet-Familien, der auf dem E-Jet basierenden Lineage-Reihe, der Phenom-Reihe sowie der mittelgroßen Legacy-Jets (Modelle 450, 500, 600, 650). Für 2012 erwartet der brasilianische Produzent ca. 200 Auslieferungen. Dabei liegt der Anteil Business-Jets bei ca. der Hälfte. Das entspricht einem listenpreisbasierenden Gesamtwert von 1,3 Milliarden US$.

Die Legacy 500 wurde 2007 erstmals lanciert und ein Jahr später auf der Luftfahrtmesse EBACE in Genf vorgestellt. Die offizielle Markteinführung der Maschine war am 23. Dezember 2011.
Auf dem Embraer-Werksflughafen São José dos Campos wurde das Rollout gefeiert.
Der Business-Jet wird jetzt ein Testprogramm unter der aktiven Beteiligung von mehr als 800 Embraer-Technikern absolvieren. Dann erfolgen die Zertifizierung und die Zulassung der Embraer Legacy 500 durch die
Luftfahrtbehörden der USA (FAA), Europas (EASA) und Brasiliens (ANAC).
Der Erstflug ist für die zweite Jahreshälfte 2012 avisiert.

Der Mid-Light Jet (MLJ) wird vollständig via Fly-by-wire mit Flight Envelope Protection über ein Sidestick gesteuert. Die Avionik ist das “Pro Line Fusion®” Flight Deck von Rockwell Collins mit den kompletten, hochmodernen elektronischen und elektrischen Geräten.
Die österreichische FACC (Fischer Advanced Composite Components) liefert die 1,82 m hohe Innenkabine.
Die exclusive Innenausstattung mit hochwertigen Furnieren, weichem Leder, Karbon-Look, Teppichböden und ausgesuchten Stoffen sowie integrierten Lösungen für das Beleuchtungs- und Sauerstoffsystem ist mit dem FACC „Excellent Supplier Award“ preisgekrönt. Interieurs von FACC werden neben den Legacy 500 bei den Phenom 100, Phenom 300, Lineage 1000 und Legacy 450 von Embraer eingesetzt.
Die Tragflächen werden bei OGMA Portugal in Évora gefertigt.
Angetrieben wird der Jet durch zwei TF 7500E von Honneywell.
Die Legacy 500 ist 20,52 m lang, 6,74 m hoch und verfügt über eine Spannweite von 20,25 m.
Die Nutzlast beträgt 2 800 lb = 1270 kg und die Dienstgipfelhöhe liegt bei 45 000 ft = 13,716 km.
Die Legacy 500 legt Entfernungen bis zu 3 000 nautischen Meilen, das entspricht 5 556 km, bei einer Geschwindigkeit von Mach 0,82, also von 279,0378 m/s, zurück.
Die Embraer Legacy 500 transportiert mit 2 Mann Besatzung bis zu 12 Personen.

3-D Mapping Mal Anders

Als Fan von Google Maps konnte ich mich lange Zeit nicht mehr nennen. Speziell da Bing Maps eigentlich von der Qualität besser sind.

Apple’s neue Mapping Technologie (vorher Saab) wird sicher ein Game-changer in Zukunft werden. Speziell wenn man sich das Video hier einmal genauer anschaut kann man sehen, dass Flugzeuge und Hubschrauber hier etwas anderes eingesetzt wurden:

Flugzeugcharter Services in Deutschland

Der Markt für Flugzeugcharter Services, d.h. für Geschäftsreiseflugzeuge, ist am grössten in den USA mit 70% aller stationierten Flugzeuge dieser Art, gefolgt von Europa mit 11% und Südamerika mit 8%. In Deutschland ist der Markt wachsend und sehr nachfragestark. Dies äusserte sich unlängst darin, dass 2008 eine Messe nur für dieses Segment seine Pforten öffnete, die “Business Aviation World”, und mit der “German Business Aviation Association” gibt es auch einen Verband der Unternehmen dieser Branche.

Grundsätzlich gibt es drei Modelle für Geschäftsreiseflugzeuge:
a) ein eigenes Flugzeug. Hier besitzt ein Unternehmen ein oder mehrere eigene Flugzeuge und beschäftigt Piloten und zahlt nicht nur die Anschaffung, sondern auch die laufenden Kosten. Einige Firmen unterhalten sogar einen eigenen Werksflugbetrieb (Würth GmbH, Volkswagen AG, BASF, BMW, Thyssen Krupp u.a.)
b) Executive Business Charter: Hier wird ein Flugzeug inklusive Besatzung für einen bestimmten Flug gemietet. Die Kosten werden zumeist in Euro pro Flugstunde berechnet.
c) Fractional Ownership: In Anlehnung an Time-Sharing Modelle kauft ein Unternehmen oder eine Person einen Anteil an einem Flugzeug in Form von Flugstunden, in denen er über das Flugzeug verfügen kann.

Alle drei Modelle gibt es auch in Deutschland, wobei Unternehmen durchaus auch mehrere Formen gleichzeitig nutzen. Auch die grossen Fluggesellschaften, wie beispielsweise die Lufthansa, bieten diesen Service in Form des Executive Business Charters an. Die Kosten sind dabei in etwa so hoch wie bei einem Business Class-Ticket, jedoch mit höherer zeitlicher und örtlicher Flexibilität, weil Business Jets im Normalfall kleiner als grosse Verkehrsmaschinen sind und daher auch auf Regionalflughäfen starten und landen können. Auch ist üblicherweise eine schnellere Abfertigung und hohe Diskretion gesichert. Die Preise pro Stunden unterscheiden sich vor allem nach Flugzeuggrösse und reichen von rund 1.750 Euro pro Flugstunde für eine kleine Maschine (bspw. Typ Citation Mustang) über 3.000 Euro für mittlere Jets (z.B. Learjet 45XR oder 60XR) bis zu 7.500 Euro für eine Gulfstream. Auch grosse Boings können natürlich gechartert werden; die Preise werden hier individuell ausgehandelt. Hinzu kommen Zusatzkosten wie bspw. Catering, Start- und Landegebühren u.ä.

Anbieter in Deutschland sind unter anderem: ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH, ACS Germany, AERO-DIENST GmbH & Co. KG, Aerowest GmbH, Air Alliance Express AG&Co KG, Air Traffic GmbH – Executive Jet Service, Arcas Aviation GmbH & Co. KG, Chapman Freeborn Airmarketing GmbH, DC Aviation GmbH, EBAS International GmbH, ExecuJet Europe GmbH, HAPAG-LLOYD Executive GmbH, Jeppesen GmbH, JET EXECUTIVE International Charter GmbH & Co. KG, Lowa Corporation, NetJets Europe GmbH, Private Wings Flugcharter GmbH, ProAir Aviation GmbH, Triple Alpha Luftfahrt GmbH, Vibro-Air Flugservice GmbH & Co. KG.

Fast alle o.g. Unternehmen bieten Charter Services an; die NetJets Europe GmbH hingegen ist ein ausgewiesener Anbieter für Fractional Ownership.