Hawker 850 XP

Der Flugzeugtyp Hawker 850 XP wird von der Raython Hawker Beachcraft mit Sitz und Produktionsstätten in Kanada hergestellt. Sie hat im Jahr 2006 ihre Zulassung erhalten und wird durch die Typen 750 XP bzw. 900 XP ergänzt. Die 850 XP ist ein beliebter Privatjet, bei dem es sich um einen sogenannten Mid-Size-Jet mit 8 Sitzen und einer abgeschlossenen Waschkabine handelt. Seine Reichweite beträgt 2800 Meilen mit einer Höchstgeschwindigkeit von zirka 512 Meilen pro Stunde, d.h. sie verfügt über eine Reichweite von 3 bis 5 Stunden. Es handelt sich bei ihm um einen Tiefdecker mit Einziehfahrwerk. Die 850 XP ist mit einer Druckkabine ausgestattet. Die neuesten Sicherheitsausstattungen wie Traffic Alert and Collision Avoidance System (TCAS II)
sowie Enhanced Ground Proximity Warning System (EGPWS) sind mit an Bord. An Gepäckladeraum stehen zwei Kubikmeter zur Verfügung.

Die Hawker 850 XP eignet sich am besten für innerkontinentale Flüge. Sie ermöglicht es den Passagieren an Bord zu stehen und zu gehen und vermittelt den gewissen Komfort, den man von einem Privatjet erwartet. Die Möglichkeit, auf kleineren Flugplätzen zu landen und damit unabhängiger zu agieren ist ein großer Vorteil dieses Typs. Die anderen Vorteile wie ungestörtes Unterhalten sowie Geschäftsgespräche zu führen sind selbstverständlicher Bestandteil ihrer Nutzung. Ebenso entfällt Schlangestehen wegen Sicherheitskontrollen am Flughafen beim Chartern eines Privatjets. Einer der berühmtesten Nutzer des Jets ist Warren Buffet, der sogar Werbung für die Marke Hawker beim Charterer Netjet macht.

Unter den anderen Flugzeugtypen im Privatjetbereich sticht die 850 XP durch ihre Winglets hevor, die ihr eine stabilere Flugphase verschaffen. Konstruiert wurde sie noch durch die British Aerospace in den 80er-Jahren.

Die Hawker Beechcraft Corporation wirbt mit dem besten Servicenetz, das im Bereich der Privatjets vorgehalten wird. Über 100 Servicestationen weltweit mit über 3000 Servicemitarbeitern stehen für den Fall der Fälle zur Verfügung.

An relevanten technischen Daten seien erwähnt:

Flugzeuglänge: 15,60 m
Spannweite: 16,56 m
Höhe: 5,51 m
Kabinenlänge: 6,50 m
Kabinenbreite: 1,83 m
Kabinenhöhe: 1,75 m
Höchstgeschwindigkeit: zirka 820 km/h
Reichweite: 4892 km bei 4 Passagieren
Besatzung: 2
Passagiere: 8
2 Triebwerke von Honeywell: TFE731-5BR mit je 20,73 kN Schub.

Für professionelle Nutzer, die kein Flugzeug kaufen wollen, stehen die Optionen chartern oder Teileigentum zur Auswahl.

Learjet 60 XR Privatjet

Der Learjet 60 XR ist ein Privatjet des kanadischen Herstellers Bombardier. Das zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug ist, wie der Name es schon sagt, ein Flugzeug das von Geschäftsleuten anstatt einen Linienfluges oder anderen Verkehrsmitteln genutzt wird.

Der Learjet 60 XR ist eine weiterentwickelte Version des Learjet 60, hier wurden eine menge Dinge verbessert. Der komplett neu gestaltete Innenraum enthält fünf Raumaufteilungen, er bietet mehr Freiheit für die Beine, dank neuer Sitze, eine geräumigere und hellere Toilette und eine Vielzahl von Unterhaltungs-und Produktivitätsfunktionen. Der Innenraum verfügt unter anderem über eine neu gestaltete und größere Bordküche, mit großen Arbeitsflächen und einer Espressomaschine. Die ganze Kabine verfügt über LED-Beleuchtung. In dem luxuriösen und komfortablen Privatjet können bis zu acht Personen Platz nehmen und den Flug genießen, die Pilotenplätze sind nicht mit inbegriffen. Die Länge der Kabine beträgt 5,39 m, die Breite 1,81 m und die Höhe 1,74 m. Der Innenraum hat eine Fläche von 6,41 m² und ein Volumen von 12,83 m³.Der Midsize Jet hat einen Neupreis von stolzen 13.320.000 Euro, Kunden haben aber auch die Möglichkeit ihn ab einem Preis von etwa 3.300 Euro die Stunde zu mieten. Mit einer Geschwindigkeit von 863 Km/h und einer Flughöhe von 15.545 Metern kann der Jet die Strecke Atlanta/Los Angeles, das ist immerhin eine Strecke von etwa 2000 Meilen, fast 4000 Kilometer, ohne Zwischenstopp zurücklegen. An Entertainment mangelt es dem luxuriösen Privatjet nicht, es sind Monitore im Flugzeug eingebaut, die man von der Decke automatisch herausfahren kann, um sich während des Fluges zum Beispiel seinen Lieblingsfilm oder ein wichtiges Fussballspiel angucken kann.Der Learjet 60 XR hat eine Spannweite von 13,35 m, eine Länge von 17,89 m und eine Höhe von 4,44 m. Die Flügel haben eine Tragfläche von 24,57 m². Angetrieben wird der Privatjet durch 2 Turbofan Triebwerke. Auf der Startbahn braucht der Learjet 60 XR einen Weg von 1.661 m um in die Luft aufsteigen zu können, um beim Landen zum Stehen zu kommen benötigt er nur 1.042 m. Dies verdankt er den dualen Anti-Blockier-Bremsen und Dual-Rädern am Hauptfahrwerk. Die Betankung eines dieser Jets dauert im durchschnitt nicht länger als zehn Minuten. Im Großen und Ganzen bietet der Learjet 60 XR eines der modernsten Cockpits für Privatjets gemischt mit Topleistung und Geschwindigkeit der Learjet-Familie.

Französischer Luxus: Privatjet Dassault Falcon 7X

Die traditionsreiche Flugzeugschmiede MD (Marcel Dassault) war während des Kalten Krieges vor allem für den französischen Beitrag zu den weltweiten Luftstreitkräften bekannt: Die Mirage-Jets wurden schnell zur Legende. Seit vielen Jahren allerdings ist Dassault mit der “Falcon”-Reihe in der Riege der Business Jet-Anbieter vertreten. Mit großem Erfolg, der vor allem auf Verlässlichkeit und langer Lebensdauer der Flieger basierte.

Seit der Einführung im Jahr 2005 hat das Flaggschiff der Falcon-Flotte allerdings noch einmal ganz neue Maßstäbe gesetzt: Die Dassault Falcon 7X ist mit einer Reisegeschwindigkeit von 900 km/h nicht nur so schnell wie viele weit größere Jets – mit einer Reichweite von 11.000 km fliegt sie auch noch enorme Strecken. Reisen von Kontinent zu Kontinent im Privatjet: Die Falcon 7X macht´s möglich.

Platz, Komfort und High-Tech

Mit einem außergewöhnlichen Flügeldesign und drei Maschinen überzeugt die Maschine auf der technischen Seite. Piloten wie Fluggäste sind von den Flugeigenschaften des Luxusfliegers begeistert – und zwar ganz unabhängig davon, ob die Maschinen als Business-Jet eingesetzt werden, mit einer Standardbestuhlung von 14 Sitzen… oder als luxuriöser Privatjet mit Sonderausstattung. Mit Ausnahme eines Schwimmbads ist an Bord fast alles möglich. Esstisch, Küchenzeile, Schlafzimmer, edler Holzschreibtisch mit kompletter Büroausstattung, Dusche, das alles verbunden mit komfortabel großen Fenstern, die dem Inneren der Maschine jeden Anschein von Enge nehmen.

Der Flug mit der Falcon 7X ist in jedem Fall ein einzigartiges Erlebnis, für das zumindest die Besitzer allerdings auch tief in die Tasche greifen müssen. 40 – 50 Millionen Dollar kosten die Maschinen, eine Crew von mindestens drei Personen ist notwendig: Zwei Piloten und eine Person Cabin Crew sind das Minimum. Wer an Bord ausgefallen speisen, eine Massage in Anspruch nehmen oder hart arbeiten möchte, wird vermutlich mehr Personal benötigen.

Wer fliegt mit dem Privatjet?

Dassault selbst verkündet immer neue Erfolgsgeschichten. Glaubt man dem Unternehmen, ist die Falcon 7X auch in der weltweiten Rezession ein Verkaufsschlager geblieben.

Das muss nicht erstaunen. Wichtige Absatzmärkte sind die oberen Zehntausend – und das weltweit. Erst im Oktober 2010 eröffnete das Verkaufsbüro in Beijing in China seine Arbeit, und auch in Indien gibt es seit kurzem Dassault-Vertretungen. Im furiosen Aufstieg dieser neuen Wirtschaftsmächte gibt es immer mehr Superreiche, die sich den Luxus eines eigenen Jets gönnen. Schlagzeilen machte die Falcon 7X vor kurzem, weil auch FIFA-Chef Sepp Blatter zu ihren eifrigen Nutzern gehört.

Im Linienbetrieb findet man das Dassault-Flaggschiff bislang allerdings nicht. Wer mit PanAm inneramerikanische Routen fliegt, kann Glück haben: Hier sind Dassault Falcon im Einsatz. Allerdings auch hier nur ältere Modelle – nicht die luxuriöse Falcon F7.

Gulfstream G550

Die G550 ist eines der meistverkauften Flugzeugmodell des amerikanischen Flugzeugbauers Gulfstream. Dieser Typ wurde speziell für die Bedürfnisse der anspruchsvollen Kundschaft im Businessbereich entwickelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf ein standesgemäßen Auftritt und angemessenen Komfort gelegt. Das beweisen schon die beeindruckenden Abmessungen des G550 Privatjets. Er ist fast 30m lang, über 7,8m hoch und hat eine Flügelspannweite von 28,5m. Die Gestaltung der Innenkabine ist ebenso großzügig geraten und misst über 13m und weist eine bequeme Höhe von 1,9m auf, die selbst großen Personen noch einen bequemen Stand garantiert, was im Privatjet Bereich bei vielen Anbietern nicht immer gegeben ist.

Die Reisegeschwindigkeit beträgt beachtliche 850km/h und mit einer Reichweite von über 11.000km lassen sich bequem mehrere Transatlantikflüge erzielen. Diese enormen Leistungen sind den speziell konzipierten Triebwerken von Rolls-Royce zu verdanken, die jeweils eine Schubkraft von 68,4kN aufweisen. Trotz seiner stattlichen Größe benötigt der Gulfstream 550 lediglich eine Start- und Landebahn mit einer Länge von 1.800m. Mit einer maximalen Flughöhe von 15.500m entgeht man stilvoll den großen Verkehrsflugzeugen und dieser hohe Luftkorridor wird überdies nur von wenigen Flugzeugen genutzt, sodass der G550 dort nahezu freien Flug hat. Obwohl dieser Privatjet noch nicht lange auf dem Markt ist, hat er bereits über 40 Geschwindigkeitsrekorde von Stadt zu Stadt aufgestellt. So dauert der Flug von Seoul nach Orlando nur 14h.

Das Cockpit des G550 ist sehr übersichtlich gestaltet und mit neuartigem Monitoring und Überwachungssystemen für die Piloten ausgestattet, welches zunächst die Arbeitsbelastung der Piloten nachhaltig senkt und zudem eine höhere Sicherheit gewährleistet. Dieses Konzept nennt sich „Planeview“ und ermöglicht um bis zu 20% kleine Cockpits bei verbesserte Funktionalität. Der dadurch gewonnene Raum kann dann für eine größere Kabine und zusätzliche Stauräume verwendet werden. Der Jet kann neben der zweiköpfigen Crew je nach Innenraumgestaltung bis zu 16 Passagiere bequem an Bord nehmen und kann neben einem Abteil für hochwertige Sitzplätze auch mit einem kleinen Bereich für Büroarbeit und diskrete Verhandlungen aufwarten. Um auch in der Luft jederzeit mit der Welt kommunizieren zu können, lässt sich adaptiv Internet mit Hochgeschwindigkeitsanschluss nutzen. Der Innenraum ist mit hochwertigen Materialien ausgestattet und in hellen Farben gehalten. Je nach Wunsch wird Teppich oder Parkett verlegt. Für das Gesamtkonzept eines Jets mit enormer Reichweite unter Beachtung von Umweltaspekten und mit großem Luxus wurde Gulfstream mit dem prestigeträchtigen Collier Preis ausgezeichnet.

Hawker 400XP Privatjet

Der Hawker 400XP Privatjet ist ein Flugzeugmodell des bekannten amerikanischen Herstellers Hawker Beechcraft und einer der beliebtesten Businessflieger weltweit. Mit einer Länge von lediglich 14,7m und einer Flügelspannweite von 13,26m benötigt der Hawker 400XP nicht viel Platz und kann auch auf sehr kleinen Flughäfen oder einzelnen Landebahnen problemlos landen, denn die Landebahn muss nur etwa 1.000m lang sein. Beim Landen kommen speziell entwickelte Flaps zum Einsatz, die eine langsameres und gleichzeitig stabileres Aufsetzen auf die Landebahn ermöglichen und somit sowohl Sicherheits- als auch Komfortaspekte erfüllen. Die Triebwerke kommen von P&WC Engines und leisten über 13 Kilo-Newton. Diese Triebwerke gelten aufgrund der wenigen rotierenden Elemente als besonders verschleißfest und damit langlebig. Aufgrund des geringen Treibstoffverbrauches beträgt die maximale Reichweite dieses Privatjets 3.130km. Dabei erreicht er dank der starken Triebwerke dennoch Geschwindigkeiten von 860km/h und ist damit wesentlich schneller als vergleichbare Privatjets. Die übliche Flughöhe liegt bei 13.700m und dabei noch über den üblichen Routen von großen Verkehrsflugzeugen. Diese Höhe wird innerhalb von 20min nach Start erreicht. Im Cockpit ist mit modernen Collins Flugcomputern ausgestattet, welche dem Piloten optimale Rückmeldung geben und über automatische Kollisionswarnung, Flughöhenkorrektur und andere Sicherheitsvorrichtungen verfügen. Eine leicht veränderte Version des Hawker 400XP dient Piloten der U.S. Airforce als Trainingsflugzeug.

Ein geringes Gewicht von nur etwas über 5 Tonnen Leergewicht und über 2,4 Tonnen Nutzlast inklusive Betankung machen den Hawker 400Xp zu einem äußerst vielseitigen Flugzeug. Neben der aus zwei Mann bestehenden Crew finden bis zu sieben weitere Personen problemlos Platz in der geräumigen Kabine. Die gesamte Außenhaut des Hawker 400 XP besteht aus einem extrem leichten Aluminium und hat eine von der amerikanischen Flugbehörde bestätigte unbegrenzte strukturelle Lebensdauer. Damit werden Instandhaltungs- und Wartungskosten auf ein Minimum reduziert. Der Innenraum kann vom Kunden komplett individuell gestaltet werden. Die Kabine verfügt über einen in zwei Zonen teilbare Klimatisierung sowie äußerst komfortable Sitze aus Leder mit bequemen Armlehnen und hat den Charme eines englischen Herrenclubs. Selbstverständlich findet sich auch eine geräumige Toilette sowie ein Erfrischungseinrichtung mit an Bord, wo sich der Kunde für anstehende Termine herrichten kann. Um herumstehende Koffer zu vermeiden, wurde für das Gepäck ein externer Stauraum geschaffen. Das Design der gesamten Kabine inklusive der Sitze ist frei wählbar. Von Interieurs aus Walnuss und edlen Sitzen aus Kalbsleder ist vieles möglich. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen weltweit jederzeit verfügbaren Reparatur- und Informationsservice sowie langjährige Garantien.

Französischer Luxus: Privatjet Dassault Falcon 7X

Die traditionsreiche Flugzeugschmiede MD (Marcel Dassault) war während des Kalten Krieges vor allem für den französischen Beitrag zu den weltweiten Luftstreitkräften bekannt: Die Mirage-Jets wurden schnell zur Legende. Seit vielen Jahren allerdings ist Dassault mit der “Falcon”-Reihe in der Riege der Business Jet-Anbieter vertreten. Mit großem Erfolg, der vor allem auf Verlässlichkeit und langer Lebensdauer der Flieger basierte.

 

Seit der Einführung im Jahr 2005 hat das Flaggschiff der Falcon-Flotte allerdings noch einmal ganz neue Maßstäbe gesetzt: Die Dassault Falcon 7X ist mit einer Reisegeschwindigkeit von 900 km/h nicht nur so schnell wie viele weit größere Jets – mit einer Reichweite von 11.000 km fliegt sie auch noch enorme Strecken. Reisen von Kontinent zu Kontinent im Privatjet: Die Falcon 7X macht´s möglich.

Platz, Komfort und High-Tech

Mit einem außergewöhnlichen Flügeldesign und drei Maschinen überzeugt die Maschine auf der technischen Seite. Piloten wie Fluggäste sind von den Flugeigenschaften des Luxusfliegers begeistert – und zwar ganz unabhängig davon, ob die Maschinen als Business-Jet eingesetzt werden, mit einer Standardbestuhlung von 14 Sitzen… oder als luxuriöser Privatjet mit Sonderausstattung. Mit Ausnahme eines Schwimmbads ist an Bord fast alles möglich. Esstisch, Küchenzeile, Schlafzimmer, edler Holzschreibtisch mit kompletter Büroausstattung, Dusche, das alles verbunden mit komfortabel großen Fenstern, die dem Inneren der Maschine jeden Anschein von Enge nehmen.

Der Flug mit der Falcon 7X ist in jedem Fall ein einzigartiges Erlebnis, für das zumindest die Besitzer allerdings auch tief in die Tasche greifen müssen. 40 – 50 Millionen Dollar kosten die Maschinen, eine Crew von mindestens drei Personen ist notwendig: Zwei Piloten und eine Person Cabin Crew sind das Minimum. Wer an Bord ausgefallen speisen, eine Massage in Anspruch nehmen oder hart arbeiten möchte, wird vermutlich mehr Personal benötigen.

Wer fliegt mit dem Privatjet?

Dassault selbst verkündet immer neue Erfolgsgeschichten. Glaubt man dem Unternehmen, ist die Falcon 7X auch in der weltweiten Rezession ein Verkaufsschlager geblieben.

Das muss nicht erstaunen. Wichtige Absatzmärkte sind die oberen Zehntausend – und das weltweit. Erst im Oktober 2010 eröffnete das Verkaufsbüro in Beijing in China seine Arbeit, und auch in Indien gibt es seit kurzem Dassault-Vertretungen. Im furiosen Aufstieg dieser neuen Wirtschaftsmächte gibt es immer mehr Superreiche, die sich den Luxus eines eigenen Jets gönnen. Schlagzeilen machte die Falcon 7X vor kurzem, weil auch FIFA-Chef Sepp Blatter zu ihren eifrigen Nutzern gehört.

Im Linienbetrieb findet man das Dassault-Flaggschiff bislang allerdings nicht. Wer mit PanAm inneramerikanische Routen fliegt, kann Glück haben: Hier sind Dassault Falcon im Einsatz. Allerdings auch hier nur ältere Modelle – nicht die luxuriöse Falcon F7.

Cessna Citation Bravo Privatjet

Wer als Geschäftsmann den Kauf eines Privatjet in Erwägung zieht, um unabhängig von Flugplänen und Buchungsaktionen zu sein, ist auf der Kurzstrecke mit der Cessna Citation Bravo gut bedient. Der Kaufpreis rentiert sich – vor allem, wenn man sich die Maschine mit mehreren Geschäftsleuten teilt und häufig Kurzstrecken innerhalb Europas fliegen muss. Will man die Cessna Citation Bravo nur gelegentlich nutzen, stehen verschiedene private Chartermöglichkeiten zur Verfügung.

Die Cessna Citation Bravo ist spezifisch für den Geschäftsreisebereich konstruiert worden. Sie gehört zu einer ganzen Familie von Citation-Maschinen. Neben den Learjets kann sie beanspruchen, zu den erfolgreichsten Kurzstrecken-Jets der Welt zu gehören. Die Citation Bravo löste 1997 die Baureihen Citation I und II ab. Das kompakte Flugzeug bietet hohe Kosteneffizienz und eignet sich auch für kleinere Flugplätze in Europa. Sieben Passagiere haben im Inneren der Cessna Citation Bravo Platz. Es gibt eine Minibar und drehbare Sessel, die ein Fußgestell haben. Zwei Kubikmeter Raum für Gepäck reichen in der Regel aus, um sein Gepäck zu verstauen. Mit der vollen Passagierzahl ist die maximale Reichweite der Cessna Citation Bravo 1916 Kilometer bzw. 2 Stunden Flugzeit. Bei weniger Passagieren kann sie bis zu knapp 3 Stunden in der Luft sein oder 2570 Kilometer zurücklegen. Mit 695 Stundenkilometern Tempo pro Stunde kann man ganz schön weit kommen! Von Frankfurt aus sind damit Helsinki, Moskau, Dublin, Lissabon, Tunis oder Athen problemlos zu erreichen. Man kann in einer maximalen Höhe bis zu 12600 Kilometern unterwegs sein und während des Fluges bequem seine Akten durchgehen.

Die technische Ausstattung der Maschine ist hochwertig – die Sicherheitssysteme der Cessna Citation Bravo halten auch modernsten Anforderungen Stand. Der Mini-Jet ist mit dem Traffic Alert and Collision Avoidance System TCAS II ausgerüstet, das Kollisionen in der Luft verhindert. Außerdem hat wurde das Enhanced Ground Proximity Warning System EGPWS installiert. Zur Ausstattung der Cessna Citation Bravo gehören außerdem ein Bordtelefon über Sateliten, Steckdosen für mitgebrachte Laptops, ein Data Port, Audio-DVD- und CD-Player, ein Kabinenlautsprecher, Kopfhörer und eine Toilette im Heck des Flugzeuges. Wie alle anderen Citations von Cessna ist auch die “Bravo” zweistrahlig. Die Motoren stammen von Pratt und Whitney und sind als zuverlässig bekannt. Will man eine Cessna Citation Bravo gebraucht erwerben, muss man schon mit einem Preis von deutlich über 2,5 Millionen Dollar rechnen. Die Frage ist natürlich, welchen Zustand die Maschine hat und wie oft sie geflogen wurde. Neu darf man für eine Cessna Citation Bravo aber mindestens das Doppelte hinlegen.

Luxus Privatjets im Überblick

Träumen darf man! Wenn man einige Millionen Euro in der Tasche hätte – als Lottogewinner beispielsweise – würde man sich so manches ersparen können. Volle Züge oder Staus auf Autobahnen gehörten dann der Vergangenheit an. Denn statt einen rasanten Rennwagen würde man sich einen Luxusprivatjet zulegen und jederzeit zum Skifahren nach Aspen, Colorado oder zur Bank nach Zürich jetten können. Man könnte schnell mal nach Paris und anschließend zum Urlaub in die Bretagne einschweben. Aber welchen Luxusprivatjet soll man nun erwerben?

Man könnte eine Cessna Citation Bravo für Kurzstrecken oder eine größere Hawker 750/800 XP für Mittelstreckenflüge kaufen – oder auch mit anderen teilen. Reich bleibt man nämlich nur wenn man spart! Carsharing ist mittlerweile gang und gäbe, warum also nicht auch Flugzeug-Sharing. Viele Geschäftsleute machen das heute so. Mit der Cessna Citation hat man eine leise und komfortable Maschine, die nur kurze Landebahnen braucht und Kurzstrecken im Nu zurücklegt. Ein Trip nach Sylt zum Entspannen ist mit diesem Flieger kein Problem. Die etwas kleinere Hawker 400 XP ist ebenfalls ideal für Kurzstreckenflüge, aber dafür superschnell. Das verdankt sie ihren kraftvollen Triebwerken. Die Cessna Citation Excel/XLS hat als mittelgroßer Jet den Vorteil, zu den meist gekauften Privatjets zu zählen – und zwar, weil sie so vielseitig einsetzbar ist. Sie punktet außerdem mit einem ausnehmend großen Laderaum und viel Sicherheit.

Natürlich könnte man sich als Lottogewinner auch eine Gulfstream G550 leisten. Das schnittige Ultra-Langstrecken-Flugzeug kann bis zu 14 Passagiere befördern und gehört zu den am Häufigsten verkauften Interkontinental-Jets. Beachtliche Leistung, beachtlicher Preis! Mit diesem Jet kann man mal eben nach Los Angeles zu einem Konzert jetten und anschließen in Dubai einfliegen, um ein paar Verträge zu unterzeichnen. Die Steigerung dieses Luxusjets ist die Gulfstream G 650. Das luxuriöse Interieur umhüllt einen, während man von Casablanca nach New York jettet und ein Nickerchen macht. Entspannter kann man kaum reisen! Nutzt man die Qualitäten dieses Jets nicht, kann man auch die etwas weniger leistungsfähige Dassault Falcon 7X erwerben. Als luxuriöser und schneller “Business-Jet of the Year 2009” überzeugte sie mit sagenhaftem Design und bester Schalldämpfung im Innenraum. Die Dassault Falcon 200 EX bietet dagegen mehr Platz im Inneren. Man kann sie glatt zum Konferenzsaal machen und während des Fluges mit seinem Team neue Strategien für die Firma entwickeln. Notfalls greift man auf den Super-Midsize-Jet Hawker 4000 zu. Mit einer Reichweite von 5000 Kilometern kann man alle Ziele in Europa erreichen, die einem vorschweben.